Versicherungscontrolling:

Ist Ihre Kostenverteilung steuerungsfähig?

Verursachungsgerechte Kostenallokation gehört zu den Aufgaben, die jede Versicherung kennt. Sie ist geregelt. Sie ist notwendig. Und sie funktioniert. Gemeinkosten werden verteilt, Sparten abgegrenzt, Abschlüsse erstellt. Das System läuft. Genau deshalb wird es selten hinterfragt. Bis sich die Anforderungen ändern: Regulatorik fragt nicht nach Ergebnissen. Sie fragt nach deren Herkunft.

Wenn Komplexität zum Hemmschuh wird

Viele Prozesse in der Versicherung entwickeln sich über die Zeit zu hochkomplexen Verfahren. Zu Beginn sind sie noch mit wenigen Excel-Tabellen beherrschbar. Mehr Varianten, Sonderfaktoren oder neue Anforderungen führen in der Summe jedoch dazu, dass die Lösung im Ganzen kaum mehr wartbar und unübersichtlich wird.

Neue Anforderungen? Zum Beispiel Simulationen und Szenarien? Lieber nicht, das überfordert alles!

Kennen Sie das von Ihrer Kostenverteilung oder anderen Prozessen? Wenn handgestrickte IT-Lösungen zu komplex werden für die Fachabteilung, die Anwendung aber noch nicht in die Standardsoftware integriert ist, kommen wir ins Spiel.

Komplexität dargestellt als Puzzle

Warum HRCIE?

Weil wir Ihre Sprache sprechen. Wir sind Spezialisten für integrierte, erklärbare Steuerungslogiken. Wir helfen Ihnen, komplexe Fragen so zu lösen, dass sie fachlich verständlich und operativ nutzbar sind. Über Ergebnis, Bilanz, Kosten und Service hinweg.

Das Potential Ihrer Kostenverteilung

Verursachungsgerechte Kostenverteilung wird meist als Versicherungs-Pflicht behandelt, als Teil des Abschlusses, als regulatorische Anforderung. Doch exakt diese Logik entscheidet, wie profitabel Ihre Sparten erscheinen!

Kostenverteilung ist kein Rechenschritt. Sie ist ein Steuerungsmodell.

Foto eines Steuerrads, symbolisch für das Steuerungsmodell Kostenallokation

Unsere Versicherungs-Referenzen

Die Zahlen haben Sie.

So beherrschen Sie die Logik dahinter.

Eine Logik ist immer nur so gut, wie ihre Integration in die Systemlandschaft. Wir sorgen für das intelligente Bindeglied zwischen Ihrer fachlichen Exzellenz und Ihren Finanzdaten. Lassen Sie uns Ihr Modell gemeinsam in eine belastbare, prüfungssichere Architektur überführen. Damit Ihre Steuerung nicht nur korrekt, sondern gesetzeskonform resilient ist.

HRCIE das sind die wegweisenden Business Intelligence Experten aus Düsseldorf
Foto von Frank Hendricks, Inhaber der Business Intelligence Beratung HENDRICKS, ROST & CIE.

Was wir in unseren Projekten immer wieder sehen: es gibt ein führendes System, häufig SAP. Doch bei komplexen, dynamischen Kostenallokationen stößt Ihr "Hauptbuch" an seine Grenzen.

Frank Hendricks

Geschäftsführer HENDRICKS, ROST & CIE.

Foto von Jürgen Rost, Business Intelligence Experte bei HRCIE

In einer Welt von Solvency II, DORA und IFRS 17 ist "ungefähr" kein Standard. Wir geben Ihnen die Gewissheit, die Sie für Ihre nächste Entscheidung und die nächste Prüfung benötigen.

Jürgen Rost

Geschäftsführer HENDRICKS, ROST & CIE.

Regulatorik & Transparenz

Die RechVersV gibt einen klaren Rahmen: Kosten sind verursachungsgerecht aufzuteilen, versicherungstechnische und nicht-versicherungstechnische Aufwände sauber zu trennen. Das ist richtig und notwendig. Nur beantworten regulatorische Vorgaben die alles entscheidende Frage nicht:

Wie steuerungsfähig ist das Modell, das Sie daraus machen?

Viele Versicherer investieren Unsummen in Kernsysteme. Aber ihre eigentliche Steuerungsfähigkeit bleibt auf der Strecke.

Foto von Aktenordnern mit der Beschriftung Rules und Regulatorik

Technologie & Kostenverteilung

Best Practise Spartensteuerung in SAP

Unser Kunde stand vor der Herausforderung, Kostenstrukturen systemtechnisch in die IT-Architektur zu implementieren. Die vorhandenen Systeme waren stabil, Daten vorhanden und Ergebnisse verfügbar. Die eigentliche Herausforderung? Die Logik dahinter. Im Fokus:

  • Eine GoBD konforme Nebenbuchhaltung zur Umgehung konzeptioneller Schwierigkeiten im ERP-System.
  • Eine vollständig nachvollziehbare Zuordnung von Kosten entlang der Funktionsbereiche.
  • Ein zentrales, gesichertes System mit klarer Betriebs- und Berechtigungskonzeption.
  • Die Ablösung personenbezogener Wissensinseln.
  • Die Integration in die SAP-Landschaft, ohne Transparenzverlust.

Finance, Controlling und Aktuariat benötigen Nachvollziehbarkeit, Szenarienfähigkeit und Geschwindigkeit, um die Profitabilität ihrer Sparten präzise und revisionssicher zu steuern. Doch bei komplexen, Allokationen bremst das SAP-System durch Starrheit.

Die Lösung? Eine agile und performante Power-Engine als Rechenkern im Hintergrund. So wie IBM Planning Analytics (TM1). Für unseren Kunden stand das Ordnungsprinzip und die Belastbarkeit der Ergebnisse, im Fokus. Entschieden hat sich die Versicherung für eine TM1-Lösung. Die Vorteile?

  • Granularität durch Verteilung komplexer Gemeinkosten bis auf die Vertragsebene
  • Audit-Ready durch lückenlose Dokumentation von Berechtigungen, Formeln, Allokationen und ihren Veränderungen
  • Ablösung fragmentierter Planungsinseln durch einen modularen Blueprint
  • Transparente Verteilungsschlüssel mit SAP-Sicherheit & TM1 Flexibilität
  • What-If-Szenarien simulieren, bevor sie in SAP fixiert werden
  • Rechenpower: SAP liefert vorne valide Daten, die Rechenarbeit im Hintergrund übernimmt TM1.
  • Write-Back, die finalen Ergebnisse fließen automatisiert in das SAP-Hauptbuch

TM1 Engine zur agilen Simulation

Mit der In-Memory-Technology von IBM Planning Analytics (aka TM1) sind Aggregationen über mehrere Hierarchie-Level in Echtzeit möglich. Die leistungsstarke Rules-Engine gestattet Ihnen in wenigen Sekunden, über „Was-wäre-wenn“-Szenarien, die Auswirkungen der kleinsten Veränderung (z.B. eines Schlüssels auf die Gesamtverteilung) auf den Versicherungszweig zu ermitteln. Damit können Sie Sensitivitätsanalysen durchführen und ein besseres Verständnis für die Kausalitäten in ihren Berechnungsmodellen erzielen.

TM1 ermöglicht es Ihnen von jeder berechneten Zelle aus den Berechnungspfad komplett zu verfolgen. Das macht es einfach auch komplexe Logiken zu verifizieren und ggf. Fehler aufzuspüren.

HRCIE ist offizieller IBM Gold Partner

Das steckt hinter erfolgreichen Projekten

Projektbericht: Maßgeschneidertes Reporting

Größe: 55.23 KB Format: pdf

Projektbericht: Integrierte Unternehmensplanung

Größe: 1.54 MB Format: pdf

Projektbericht: Solvency II

Größe: 63.55 KB Format: pdf

Sie wünschen keine neue Software-Insel?

Ihre Spartensteuerung braucht ein intelligentes Bindeglied zwischen SAP-Kern und fachlicher Exzellenz. Wir unterstützen Sie gerne, die Fachlichkeit Ihres Akturiats in die Welt von SAP zu integrieren.