„Ich bin der Wahrheit verpflichtet,
wie ich sie jeden Tag erkenne,
und nicht der Beständigkeit.“

Mahatma Gandhi

"Predictive Analytics – wenn der Computer in die Glaskugel schaut"

14. November 2019

Rückblick auf den 12. BI Stammtisch Düsseldorf.

Viele Unternehmen messen dem Thema Predictive Analytics für ihre Geschäftsentwicklung eine entscheidende Bedeutung zu, denn eine verbesserte Datenbasis, kombiniert mit statistischen Methoden, stärkt ihre operativen und strategischen Entscheidungen maßgeblich. Vor allem in der Unternehmensplanung ist der Mehrwert besonders spürbar, denn durch eine gute Predictive Analytics-Lösung lassen sich höhere Qualität, entscheidende Genauigkeit und erhebliche Zeitersparnis bei der Planung und der Prognose realisieren.

Zu Gast waren rund 20 Gäste, um über das Thema Predictive Planning zu diskutieren.



Der Impulsvortrag …

 

Senior Consultant Felix Walther stellte am Beispiel von Predictive Planning und Forecasting
ein Best-Practice Modell
der Unternehmensplanung vor.

Er lieferte den Gästen einen guten Einblick in das Standard-Prozess-Modell CRISP-DM und präsentierte einen
Methodenüberblick für mögliche Predictive Planning-Lösungen. Insbesondere die Zeitreihenanalyse war ein Schwerpunkt seines Vortrags. Diese ermöglicht es, den Einfluss von Trends, saisonalen Effekten oder anderen Faktoren auf die Unternehmensentwicklungen darzustellen, um die Forecast-Qualität zu verbessern und mögliche Herausforderungen anzugehen und zu lösen.

Auf der Basis des SPSS Modelers wurde ein konkretes Praxisbeispiel und eine visuelle Oberfläche gezeigt, mit der statistische Verfahren ohne große Programmierung genutzt werden können.

 



… und die Diskussionsergebnisse

 

Im zweiten Teil des BI-Stammtisches diskutierten die Teilnehmer im Open-Space-Format intensiv über die Chancen aber auch über mögliche Herausforderungen, Predictive Planning in Unternehmen zu implementieren. So wurde die Frage behandelt, wer der maßgebliche Treiber innerhalb des Unternehmens sein könnte (IT, Geschäftsführung) und wo solche Projekte organisatorisch aufgehängt werden könnten. In unserem Beispiel wurde das Tool aus ökonomischen Gründen zunächst mit nur kleinem Projektumfang eingeführt und sehr viel Eigenleistung vom Kunden eingebracht. Dennoch war es auch hier sehr wichtig, alle Projektbeteiligten im Vorfeld von dem Tool zu überzeugen – schließlich galt es, die Ergebnisse der Technik zuzulassen und sich nicht nur auf die Meinung des Menschen zu verlassen.


Haben Sie noch Fragen oder Anmerkungen zu diesem Thema? Dann melden Sie sich gerne bei uns:  info@hrcie.com